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Kunst, "was ist das eigentlich", mögen sich viele fragen.

"Kunst ist, was gefällt", darf sicher zu den häufigsten Definitionen gezählt werden, wenn der gemeine Bürger seine Geldbörse zückt, um ein Bild für an die Wand der eigenen Wohnung zu erwerben.

Wie definiert sich der Wert von Kunst und ist es legitim, vom Preis auf die Güte eines Kunstwerkes zu schließen? Wer entscheidet über jene "Güte", Menschen, in deren Adern selbst kunstvolles Blut fließt oder Persönlichkeiten mit großem Finanzvermögen und Einfluß?

Machen wir uns nichts vor: gäbe es eine bedeutende große Kunstausstellung mit der Zulassung für jeden Künstler - ob berühmt oder völlig unbekannt - aber der Verpflichtung, dass auf keinem einzigen Werk eine Signatur zu erkennen sein darf, so manche hochgelobte Berühmtheit würde sich dreimal überlegen, teilzunehmen.

Dann würde sich zeigen, ob die Kunstkenner der ganz hohen Kunst immer noch zielsicher auf die Werke der "großen" Meister zuströmen oder ob der Kunstbegriff doch einer Neuüberdenkung bedarf.

Selbstverständlich ist jeder Kunstbegriff legitim, selbstverständlich dürfen die Menschen Beuys berühmte Butter an der Wand bestaunen und wenn ein Industrieller Millionen für einen Farbklecks investiert, weil ihm seine geniale Spürnase sagt, dies ist ein lohnendes Investitionsobjekt, dann soll das so sein.

Aber bei all dem ist es mir ein Bedürfnis, die Wahrheit der Dinge mutig auszusprechen:

  • Kein noch so kleiner unbekannter Künstler muß sich verstecken, nur weil seine Werke nicht zu Preisen in Millionenhöhe gehandelt werden.
  • Nur im ganz unteren Bereich der Kunst geht es ausschließlich darum, wie sehr die Kunst den Betrachter emotional und intellektuell berührt.

Ich habe versucht, einen Künstler 8 km vor Ort „anzupreisen“. Da waren die Antworten: „aaah, solch einen Stil kennen wir doch schon…“. Dann wiederholte ich das "Spiel" im 800 Km entfernten Wien. Sieh an, klangen dort die Reaktionen auf die gleichen Werke in dieser Melodie: „ooooooooooooh toll, ein internationaler Künstler, ihn wollen wir sehr sehr gerne bei uns aufnehmen, wir würden uns überaus geehrt fühlen!"

Und so soll der Mensch bekommen, was er möchte, „Soirée der Sinne“ war geboren.

 

 
   
   
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